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Forschungswege · Record 001

Wie meine Forschung zu KI und Umweltjournalismus begann

Ein Foto zeigt ein mögliches Umweltproblem. Wie wird daraus eine verlässliche Geschichte? Meine erste veröffentlichte Forschungsarbeit untersuchte, wie KI und menschliche Prüfung dabei zusammenwirken können.

Torsten Olivi Tiltack · PhD Candidate at UTS

Vortrag
FTC 2025 · 7:24 Min. · Englisch
Paper veröffentlicht
16. Oktober 2025
Einordnung
Frühe AIJIM-Forschung

Der Originalvortrag · FTC 2025

AI in Environmental Journalism

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Die Frage dahinter

Ein Bild ist ein Anfang. Noch keine fertige Recherche.

Auf einem Foto ist Müll zu sehen. Aber wo liegt er? Was lässt sich aus dem Bild tatsächlich erkennen? Und wer prüft die Einordnung, bevor daraus ein Bericht wird? An solchen Fragen lässt sich das Thema auch ohne KI-Vorwissen verstehen.

Das Paper verbindet automatische Bildauswertung, Beteiligung von Menschen und die Erstellung von Berichten. NamicGreen war der Anwendungskontext des beschriebenen Mallorca-Piloten von 2024. Im Mittelpunkt steht das Zusammenspiel dieser Schritte.

Paper & Quellen

Vom Foto zum Bericht

Der damalige Ansatz in sechs Schritten, vereinfacht nach dem frei lesbaren Preprint. Menschliche Prüfung gehört ausdrücklich zum beschriebenen Ablauf.

  1. 01

    Beobachten

    Ein Foto mit Ortsbezug wird eingereicht.

  2. 02

    Analysieren

    KI sucht nach Hinweisen im Bild.

  3. 03

    Entwerfen

    Ein erster Bericht wird erzeugt.

  4. 04

    Prüfen

    Menschen überprüfen die Erkennungen.

  5. 05

    Einordnen

    Fachleute und Community prüfen den Bericht.

  6. 06

    Veröffentlichen

    Der geprüfte Bericht wird weitergegeben.

Ablauf im Preprint · Abschnitt 3.4

Was die Arbeit berichtet

Ein Pilot auf Mallorca.

Der veröffentlichte Abstract beschreibt einen Piloten mit 1.000 Bildern und 50 zuvor undokumentierten Müllstellen. Die Zahlen unten geben die im Paper berichteten Ergebnisse wieder. Sie wurden für diesen Record nicht neu erhoben oder unabhängig nachgerechnet.

Kennzahlen des Piloten ansehen
berichtete Detektionsgenauigkeit
85,4 %
berichtete Übereinstimmung mit Expertenannotationen
89,7 %
berichtete Verringerung der Zeit bis zur Berichterstattung
40 %

Diese Kennzahlen beschreiben unterschiedliche Größen im damaligen Untersuchungsrahmen. Sie sind weder eine allgemeine Zuverlässigkeitsquote für KI noch ein Leistungsversprechen heutiger Systeme.

Quelle: veröffentlichter Abstract bei Springer

Von hier aus weiter

Eine Station auf meinem Forschungsweg.

Die frühe Arbeit entstand im Umweltjournalismus. Mein heutiger PhD an der UTS beschäftigt sich mit der Nachvollziehbarkeit KI-gestützter Aussagen. Die aktuelle Forschung und die verbundenen Projekte findest du hier – jeweils mit ihrem eigenen Stand.

Im Original nachlesen

Die Quellen zu diesem Record.

Das veröffentlichte Kapitel, der frühere Preprint und der Vortrag sind verschiedene Fassungen und Formate derselben Arbeit. Der Preprint ist frei lesbar; beim Springer-Volltext kann ein Zugang nötig sein.

  1. 01

    Veröffentlichtes Konferenzkapitel

    AIJIM: A Scalable Model for Real-Time AI in Environmental Journalism

    Torsten Tiltack · FTC 2025, Volume 2 · LNNS 1676 · S. 398–416

    Online seit 16. Oktober 2025 · DOI 10.1007/978-3-032-07989-3_26

    Veröffentlichung bei Springer
  2. 02

    Preprint · frei lesbar

    AIJIM: A Scalable Model for Real-Time AI in Environmental Journalism

    arXiv:2503.17401v5 · Version vom 28. April 2025

    Frühere Manuskriptfassung. Nicht als identisch mit dem später veröffentlichten Kapitel oder als zweite unabhängige Studie zu lesen.

    Preprint auf arXiv lesen
  3. 03

    Konferenzvortrag · Englisch

    AIJIM: AI in Environmental Journalism | FTC 2025 Research Talk

    Torsten Tiltack · FTC 2025 · bestehende Aufnahme

    Der Vortrag zeigt den damaligen Forschungsstand. Diese Begleitseite ordnet ihn heute ein.

    Originalvortrag auf YouTube

Wieder hinschauen

Forschung geht weiter. Dieser Record auch.

Hier erhalten spätere Ergänzungen, Korrekturen und mein persönlicher Rückblick einen sichtbaren Platz. Für einen nächsten Revisit bleiben diese Fragen offen:

  • Was würde ich heute anders untersuchen?
  • Welche Annahmen haben sich verändert?
  • Welche neue Beobachtung würde meine Einordnung verändern?
Persönlicher Rückblick folgt

Vortrag, veröffentlichtes Kapitel und Preprint zusammengeführt. Historische Ergebnisse und heutiger Projektkontext getrennt eingeordnet. Noch keine neue Feldprüfung und kein späteres Revisit-Ergebnis.

Neugier geht weiter.

Weitere Filme über Forschung, Technik und die Menschen dahinter findest du auf TechJournal.

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